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Mit Deinem Wort direkt in meine Seele

Gedämpftes Licht umgibt uns. Ich sitze auf dem Sofa, die Beine wie zum Schutz an mich herangezogen. Aufgebracht schreitest Du vor dem Kamin auf und ab. Jedes Wort transportiert Deine Enttäuschung.
Ich finde auch, Du hast so etwas nicht verdient hast. Den Geruch des Kaminfeuers, Dein maskulines Aftershave, sogar den morbiden Geruch des postmodernen Lesezimmers kann ich riechen. Du bist so nah, so wahr und ich kann Weiterlesen „Mit Deinem Wort direkt in meine Seele“

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High-Class-Klassik gegen das Vergessen und Unterdrückung

Am 23.01.2017 war ich das erste Mal in dem Bauwerk, über das mit Sicherheit schon alles geschrieben wurde, was man schreiben kann, der Hamburger Elbphilharmonie.

Preis hin oder her, Hamburg hat nun eine international beachtete, neue Kunststätte von dessen Baukunst und Akustik ich mich gern selbst überzeugen wollte. Und ja, sie ist riesig, modern, harmonisch und trotz kühler Gestaltungselemente sehr anheimelnd.

Das musikalische „Menü“ bestand aus Karl Amadeus Hartmanns Sinfonie Nr. 1. Entstanden ist dieses Werk laut Hartmann 1933 als Reaktion auf die Machtergreifung der Nazis. Er sagte „In diesem Jahr erkannte ich, dass es notwendig sei, ein Bekenntnis abzulegen. Die Freiheit wird siegen, auch wenn wir vernichtet werden.“

IMG_0721.JPGZum „Hauptgang“ gab es ein Menschheitsdrama aus der Feder von Dimitri Schostatowitsch – die Sinfonie Nr. 11, die sich mit dem Blutsonntag von 1905 befasst, an dem mehr als tausend Arbeiter den Tod fanden, Weiterlesen „High-Class-Klassik gegen das Vergessen und Unterdrückung“

Sucht nach Selbstzerstörung

Was für eine dramatische Überschrift…  Leider leiden offenbar viele Menschen an diesem Drang, doch woher kommt es?

Es liegt mir fern hier Weltschmerz zu posten oder zu dramatisieren, aber hier ein paar Gedanken zum Ausgangspunkt:

  1. Wir rauchen, selbst wenn der beste Freund gerade an Krebs qualvoll zugrunde geht.
  2. Wir stopfen Unmengen ungesundes  Essen in uns rein und hören nicht auf, wenn wir merken, wie der Körper diese Last nach und nach nicht mehr tragen kann.
  3. Wir legen aber größten Wert auf den billigsten Strom (dank Vergleichsportal), bei dem klar ist, dass er nicht ressourcenschonend gewonnen wird, sondern durch billigen Atomstrom aus dem Ausland finanziert wird und wir unsere Lebensgrundlage dadurch zerstören.
  4. Wir holen uns morgens schon an der Tanke oder am Bahnhofskiosk den ersten Flachmann.
  5. Wir verpesten die Umwelt und forcieren die Klimakatastrophe
  6. Wir verfeinden uns mit unseren Nachbarn (lokal und International) und Geschäftspartner bis aufs Blut und bekriegen uns.
  7. Wir arbeiten so viel, dass wir nicht dazu kommen, unser Leben zu leben…

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Der Glückskatalysator #4 – Auf zum großen Sprung

In diesem vierten und vorerst letzten Teil des Beitrages, möchte ich zuerst auf die Begrifflichkeit Katalysator eingehen. Sicher kennt jeder von uns den „Kat“ beim Auto und vielleicht weiss der eine oder andere, dass er irgendwie die Luft weniger verpestet aus der Auspuffanlage rauslässt.

Ich habe das Internet befragt Meinem Verständnis nach hat ein Katalysator die Eigenschaft eine Reaktion so zu beeinflussen, dass sie mit weniger Aufwand oder Energieverbrauch zum gewünschten Ergebnis führt (sorry, ich bin kein Chemiker). Das entscheidende ist, ein Katalysator verbraucht sich nicht.

Dies bedeutet im übertragenden Sinn, wenn man ihn gefunden hat, ist er Weiterlesen „Der Glückskatalysator #4 – Auf zum großen Sprung“

Der Glücks-Katalysator #3 – Wan hast Du mal Zeit?

In meinen Beiträgen Der Glücks-Katalysator und Der Glücks-Katalysator – Ergebnisse eines Selbstversuches habe ich mich mit der Zeit auseinander gesetzt.

Wieviel Zeit nimmt man sich für Menschlichkeit, für Menschen, denen man begegnet.

Im zweiten Teil habe ich mein 4 Wochen-Experiment vorzeitig abgebrochen… aus gutem Grund, meine ich.

Nun ist ein halbes Jahr ins Land gezogen, und es bildete sich auf einem dumpfen Gefühl langsam eine konkrete Frage in meinem Kopf:

„Wann bitte hast Du mal Zeit für mich“ Weiterlesen „Der Glücks-Katalysator #3 – Wan hast Du mal Zeit?“

Nach der ersten Blüte kommt die Pracht

Eigentlich liegt es mir fern, uns mit einer Magnolie zu vergleichen, aber das „eigentlich“ ist ja ein klassisches Intro, für genau das…

Im Frühjahr gehört die Magnolie für mich zu den schönsten Pflanzen. Zarte Blüten, die kurzzeitig und voller Pracht alle Blicke auf sich ziehen. Weiterlesen „Nach der ersten Blüte kommt die Pracht“

Mach’s wie der Hund – 4 Regeln für den Weg zum Erfolg

Ein Hundeleben – oder doch nicht? Ihr Leben unterliegt wenigen, klar definierten Regeln. Für mich ist dies ein klarer Vorteil, denn wir Menschen haben uns durch so viele Gesetze, Richtlinien und Verhaltenscodexe derart unübersichtlich eingeschränkt, dass wir in kaum einer Situation wissen, wo wir stehen und wie andere zu uns stehen.

Kann mein Gegenüber mich riechen, wie steht er zu mir. Wie geht es weiter?

Ganz einfach ist es nicht, denn um Situationen klarzustellen müssen wir ein ganzes Regelwerk über den Haufen werfen und nicht in Anarchie oder Diktatur verfallen.

Wie löst der Hund derart komplexe Situationen? Gar nicht, denn es ist nichts komplex – und das ist der Schlüssel!

Der Kfz-Hersteller SMART hatte mal einen Slogan „reduce to the max“. Ob dies im Rahmen des Fahrzeuges umgesetzt wurde lassen wir thematisch an dieser Stelle links liegen. Aber der Gedanke ist richtig.

  1. Wo bin ich?
  2. Wie steht mein Umfeld zu mir?
  3. Wie ist die Situation einzustufen
  4. Wie komme ich zu meinem Ziel?

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Die Opfer unserer Eltern

Gerade gab es hier in Hamburg wieder einen Vorfall, bei dem ein Kind von seinen Eltern derat stark misshandelt wurde, dass es zwar überlebt, aber sein Leben lang schwerstbehindert sein wird. Dies ist natürlich „nur“ ein tragisches Beispiel unter vielen.

Tagein Tagaus werden Kinder körperlich und seelisch misshandelt. Mit den Folgen haben sie in der Regel ein Leben lang zu kämpfen.

Selbst, wenn es nicht so krasse, akute Weiterlesen „Die Opfer unserer Eltern“

Child of a Refugee

Wär ich Dein Teddybär,
gäb´s Kuscheln nun nicht mehr

Wenn ich die Sonne wär´
wär meine Wonne leer

Wenn ich das Wetter wär,
heut´ grau und neblig wär

Wär ich ein armer Wicht
Dein Mitgefühl Bände spricht.

Wenn ich viel Hoffnung brauch
Dein Lächeln füllt sie auf

Ich bin ein Flüchtlingskind,
wir beide Nachbarn sind

PS: Danke an alle Menschen da draußen, die bereit sind sich etwas zurück zu nehmen und das geben, was unsere Großeltern vor 70 Jahren bekommen haben. -Hilfe und Nächstenliebe.

 

PPS: Ich bin „GEGEN DAS VERGESSEN“ und hoffe, diese Zeilen helfen dabei!

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