Nachruf – 2 treue Begleiter sind von mir gegangen :-)

Wahrscheinlich kennt jeder die beiden, die es schaffen, uns den Schlaf zu rauben, ein schlechtes Gewissen zu schüren und in uns vielerlei weitere Emotionen bishin zu fehlgeleiteten Emotionsausbrüchen zu treiben.

Natürlich spreche

*** Restlesezeit 4-5 Minuten***

ich von unseren alten Bekannten

„Muss ich noch“ und „mach ich erstmal so“.

Natürlich ist unser Alltag nie unsegmentiert genug all das, was wir angehen, oder sich uns plötzlich als 2do breit grinsend auferlegt gänzlich in einen Stück erledigen können.

So türmen sich im Laufe der Zeit in Aktenmappen, Schubladen, Schränken, Emailboxen immer erdrückendere Mengen von „muss ich nochs“ und „mach ich erstmal so’s“.

Wie kann man dem Herr werden, außer die Welt an zuhalten und sich 4-6 Wochen mit Aufarbeitung zu befassen?

Wie immer, wenn mich solche grundlegenden Fragen umtreiben, schlummerte die Antwort schon lange „getarnt“ in meinem Hirn.

Meine Oma hat mir, als sie mich (damals war ich gerade zu Hause ausgezogen) besuchte, einen Tipp gegeben. Sie sah den Bügelwäscheberg und lächelte verschmitzt. „Na, seine Stimme wird immer lauter?“ (Ich hörte seine Stimme sogar manchmal nachts „Du musst morgen schnell noch das Hemd bügeln.“)

Ich erklärte ihr, dass ich immer nur Das bügel, was ich anziehe. „Dann würde es nicht mehr werden.“, antwortete, legte aber nach: “ Versuche doch jedes zweite mal ein Teil mehr zu bügeln und wenn noch kurz Zeit ist vielleicht irgendwann bei jedem mal.“

Ich habe dann irgendwann diese Taktik als Lösung erkannt und startete eines meiner mittlerweile berüchtigten Selbstexperimente.

Just one more thing“ is it! Danke Oma, danke Steve!

Zur Praxis: Ich achte auf meine beiden alten Bekannten und sobald ich einen sehe, wäge ich ab, wann ich ihn erledigen kann.

Zuerst habe ich befürchtet, dass es ein Kampf gegen Windmühlen wird. Aber die meisten Dinge sind aus sooo kleiner Bequemlichkeit entstanden, dass „Nur ein zusätzlicher Handgriff“ reicht, weiter zu kommen.

2 Beispiele: Beim Ausräumen des Geschirrspülers sehe ich in der Besteckschublade meinen alten Bekannten „Die 1 leere Batterie, die keinen Platz findet“. Ich lächle und stecke sie in das Wechselgeldfach meines Portmonaies. So liegt die Lösung beim nächsten Bezahlen im Supermarkt buchstäblich „auf der Hand“, denn im Ausgangsbereich befinden sich Boxen für leere Batterien.

Beispiel 2: Beim umdekorieren (plötzlich Herbst) „mach ich erstmal so“, dass die anderen Tischsets, Decken etc. in die Kiste für den Dachboden kommen. STOP

2 Hemden gegriffen, die Sets mitgebügelt und beim umdekorieren werde ich beim nächsten mal keine Krisen bekommen, weil der Tischläufer wie ein Schifferklavier aussieht.

Und da ist wieder das kleine zufriedene Lächeln! Alles in allem hat es kaum Zeit gebraucht und 2 alte Bekannte weniger lauern in meinen Schränken und Kopf.

Das Experiment: Ich werde nun 4 Wochen dieses Verhalten. genau so fortsetzen. Mein Ziel. 3 Alte Bekannte je Tag werden gehen, wobei große Brocken natürlich mit einem festen Zeitplan sinnvoll segmentiert bearbeitet werden.

Ich freue mich auf diese Challenge und bin gespannt, ob ich in 4 Wochen dem Wahnsinn oder Glück nahe gekommen bin.

Stay tuned und gebt mir gerne Tipps für meinen Weg!

4 Kommentare zu „Nachruf – 2 treue Begleiter sind von mir gegangen :-)

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