Alles normal, oder totale Signalstörung?

Oder auch: Wie ich den Achtsamkeitsmantra elegant entwischen kann. 😉

Hallo,

sicher jeder von uns kennt diese Situation. Man möchte in Ruhe gemeinsam essen und es klingelt an der Haustür. Auf dem Weg zur Arbeit offenbart das Navi mit warnend oranger Schrift „+18 Minuten wegen Baustelle“.

Oder wie heute Morgen eine…

***Restlesezeit 1-2 Minuten ***

Zugverspätung um 25 Minuten wegen einer Signalstörung.

Und auch sicher jeder von uns hat mitbekommen, dass so etwas ja nur negativ ist, wenn wir diesem Fakt eine Wertung geben. Aber was nützt es mir und wie soll das gehen?

Die Antwort lautet meiner Meinung nach „gar nichts!“ Und ich muss und sollte das nicht versuchen!

Denn genau darum geht es. Wir setzen uns aktiv genau dieser Wertung aus und wählen eine naheliegende, passende, oder versuchen durch bewusstes Atmen oder Konzentration auf Körperhaltung oder -Teile dieses aktiv zu verhindern.

„Wenn Du auf den Zug wartest, wartest Du auf den Zug“ – Ja klar. Aber ich muss mich auch nicht im Nichts gefangen halten und apathisch herumstehen. Sicher nutzt es nichts die Augen zu rollen und zu stöhnen um mir Aufmerksamkeit bei meinen Mitwartenden zu erhaschen. Die sollen ja auf den Zug warten und nicht mitleiden 🙃

Meine Lösung ist eine unsegmentierte Alternative jenseits von hektischen Smartphonegewische, welches meiner Ausgeglichenheit sicher nicht förderlich ist.

Man sollte immer einen Plan B parat haben. Niemand erwartet, dass ich mantramäßig 17 Minuten sage „Es ist ja nur ein Stau und nun tue ich nichts weiter, als im Stau zu stehen“.

Ich schalte in so einer Situation ein schönes Hörbuch ein, habe dadurch eine angenehme Unterhaltung und lasse mich vom Stop and Go tragen.

Also keine negative Stauemotion, keine Segmentierung oder Wertung. Eine sinnvolle Alternative nimmt einer möglichen Wertung ihren Raum.

Sicher ist es nicht im Sinne des Erfinders, aber mir hilft es.

Im Falle der Signalstörung habe ich den Impuls aufgenommen, Dir genau diesen Artikel zu schreiben. Zwischendurch kam leider Wertungsalarm der Zug, aber nun trägt er mich zur Arbeit und ich meine Worte zu Dir!

Fazit: Wenn ich wertungsfreie Zeit mit angenehmen Dingen fülle, hat das rasch einen positiven Effekt auf mein Empfinden, und das ohne den Versuch Wertung aktiv zu geben oder zu nehmen.

Ich wünsche Dir einen angenehmen Tag!

Liebe Grüße

Patrick

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