Stille

Alles ist gesagt.

Jede Geste, die ich an Dir mag, mich noch gestern fasziniert. Jedes Wort, selbst gedacht, mich um den Verstand gebracht.

Traum vorbei, Leid herbei. Eiskalte Klinge der Klarheit schneidet meine Kehle entzwei.

Die Treppe hinunter sehe ich das Grab dessen was wir hatten. Von unserer Blüte zeugt nur noch ein grauer Schatten.

Mein Herz wird müde, meine Gedanken matt, also folge ich dem Sog und steige hinab.

 

 

 

 

Advertisements

16 Gedanken zu “Stille

  1. Pingback: Stille – Ökonomie 2040

    1. Kennst Du das Gefühl, dass Dich etwas auffrist; als hätte man Säure oder flüssigen Stickstoff geschluckt?
      Daran habe ich beim Schreiben dieser Zeilen gedacht.

      Der Verlust einer besonderen Person lässt einen Teil der eigenen Person ein kleines bisschen sterben.

      Gefällt 1 Person

Was meinst Du zu diesem Beitrag?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s