Ein Song wirkt mehr als tausend Worte

Musik begleitet uns in allen Zeiten und Lebenslagen. Sie hilft uns zu entspannen, uns zu begeistern und sorgt für das perfekte Umfeld für konzentriertes Arbeiten oder den echten Shoppingwahn.

Ich persönlich bin sehr leicht durch Musik zu beeinflussen und setze dies regelmäßig bewusst für mich ein.

Als ich im bundesweiten Außendienst tätig war, begleiteten mich auf längeren Fahrten durch die Nacht Electro- und Techno-Wiedergabelisten um mich wach zu halten heute würde ich eher etwas sportlich-elektronisches nehmen 🙂
Vor Terminen habe ich dann meine Sinne mit Minimal oder HardHouse bei DI.FM geschärft um so voll aufgeladen in die Termine zu gehen.
Funktioniert hat es prima und auch heute, wenn ich während der Arbeit noch „eine Schippe drauf legen muss“ um meine Abgabefristen einzuhalten begleiten mit entsprechende Wiedergabelisten, die ich dank Diensten wir Laut.fm, Spotify und Apple Musik immer dabei habe.

Doch auch wenn der Weltschmerz mich packt und ich den Blues habe, leidet es sich am besten mit Musik!

Schon unsere Urahnen haben in vorsprachlicher Zeit durch Melodische Laute kommuniziert. Ich bin auf diesem Gebiet kein Experte, vermute aber, dass hieraus auch unsere teilweise regional unterschiedlichen Sprachmelodien kommen. Ein Norddeutscher klingt von der Melodie her ganz anders, als ein Schwabe – o.k nicht nur von der Melodie her 😂 aber das ist ja hier nicht das Thema…

Durch die Analyse des Tonfalls und Sprachmelodie kann man auch ohne ein Wort des Gesprochenen zu verstehen die Situation einschätzen. Dies kombiniert mit der Gestik und Mimik machen ja nach wie vor den Großteil unserer Kommunikation aus.

Daß unsere Urkommunikation – die Melodie – uns nach wie vor direkt ins Blut geht, haben ja auch mittlerweile alle Ladenbesitzer erkannt. War es früher ausschließlich Fahrstuhlmusik, die das betretene Schweigen und das Horchen auf die angsteinflößenden knarzenden Geräusche des Aufzuges wegzaubern sollte, animiert uns in jedem Modeladen Housemusic und beruhigt uns im Wartezimmer des Arztes smoothe Backgroundmusic. Es lebt ein ganzer Wirtschaftszweig von der Audio- und Duftstimulation der Kunden und Patienten.

Dem Einen oder Anderen sind die amerikanisierten Wiedergabelistenbezeichnungen sicher aufgefallen/aufgestoßen. Dies war ein verdeckter Hinweis, dass der Großteil der Anbieter solcher Dienste und auch der angebotenen Musik aus dem Land kommt, welches die „Kunst“ des Kunden-Einlullens perfektioniert hat und derzeit durch einen sehr wirtschaftlich orientierten Präsidenten besticht.

Ich gebe zu, ich bin ein Musik-Mensch und will und kann ohne sie nicht leben. Aber in meinem Beruf schalte ich vor Kundengesprächen grundsätzlich die Musik aus. Entgegen der vorgenannten Kunden-Einlull-Profis möchte ich im Job durch Fakten und Taten überzeugen und den Kunden nicht zu emotionsgesteuerten  Blitzkäufen motivieren.

Ich bin der Meinung, dass man außer bei Musiktherapie, Akupunktur, Massagen oder ähnlichen Anwendungen die Steuerung durch derartige Musikstimulation reduzieren sollte. Unser Ur-Musiksinn stumpft sonst ab und dadurch würden wir eine meiner Meinung nach großartige Fähigkeit aus profitgier bewusst verkümmern.

Soo viel Text, ich schalte mir jetzt erstmal Musik an – derzeit favorisiere ich eine Radio-Neuentdeckung aus einem kleinen Dorf in der Nähe Hamburgs… 🙂

 

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17 Gedanken zu “Ein Song wirkt mehr als tausend Worte

  1. Was wäre das Leben ohne Musik? 🙂 Ich bin ja musik-schizophren. Es muss sich gut anfühlen und anhören, dann ist mir die Sparte egal. Ich kann zu Helene Fischer genauso abgehen wie bei J.B.O. 😀

    Liebe Grüße

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  2. Für mich ist Musik auch sehr wichtig. Ich setze z.B. Musik ganz gezielt schon bei meinen Welpen ein. In deren Ruhephasen spiele ich ihnen ganz leise eine ruhige und entspannende Musik vor, ich konditioniere sie quasi auf diese Musik. Und wenn sie dann etwas älter sind, nutze ich die Konditionierung und setze diese Musik ein, um sie zu beruhigen und zu entspannen. Das funktioniert super!

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    1. Patrick H.

      In der Tat habe ich permanent Musik im Kopf. Morgens beim Aufwachen begrüßt mich der „Ohrwurm der Nacht“ und tagsüber habe ich für jede Situation meine ganz eigene „Hymne“ 🙂

      Gefällt 1 Person

  3. Pingback: Das Bindeglied – Via con me Teil 2 – isso.blog

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