Steuervergünstigung auf regionale BIO-Produkte

Der Einsiedler behandelt in seinem Blogpost das Thema „Steuererhöhung für Tierprodukte“

https://campogeno.wordpress.com/2017/01/07/tierprodukte-gerechter-besteuern/comment-page-1/#comment-4842

Danke für Deine Anregung! Aber ich finde es gibt einen viel besseren Weg, als stumpf für Produkte tierischen Ursprungs die Mehrwertsteuer zu erhöhen…

Geht so gar nicht: Ich finde auch, dass es nicht so weitergehen kann mit der umweltzerstörenden Massen-Tierproduktion und der Produktion tierischer Erzeugnisse.

Allerdings finde ich den Ansatz die Bauern durch Subventionen zu einer Überproduktion anzustacheln und auf der anderen Seite den Endkunden beim Kauf der Produkte steuerlich durch eine Erhöhung der Steuern auf 19% zu bestrafen sehr halbseiden.

Der Produzent bleibt unbehelligt und belastet ungebremst die Umwelt durch CO2 und Nitrate und hält Tiere unter unglaublichen Bedingungen (von den Transporten mal ganz abgesehen.

Lösungsansatz: Ich finde den Ansatz jedem Tier eine Fläche zuzuweisen und diejenigen, die mehr Tiere, als diese artgerechte Fläche produzieren finanziell zu fordern besser. Letztlich geht es na nicht darum, dass Tiere als Nahrung gezüchtet werden, sondern um Nachhaltigkeit. Und wer einen zu großen CO2- oder Nitrat-Fußabdruck hat, der muss zahlen.
Sonst zahlen es nur die Endverbraucher und den Fleischproduzenten ists egal.

Zusätzlich würde ich in Deutschland produzierte Bio-Produkte steuerlich fördern. In dieser Kombination würde Regional-Bio für Verbraucher erschwinglicher und Massen-Fleischproduktion für die Produzenten teurer.

So ergibt sich für den einen oder anderen Produzenten auch noch ein Anreiz seine Produktion von Massenproduktion auf Bio umzustellen.

Was haltet Ihr von diesem Ansatz?

Falls Ihr diese Idee gut findet, teilt diesen Beitrag gerne und bitte unter Angabe meiner Domain http://www.isso.blog !

Ich danke Euch!

Liebe Grüße

Patrick

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14 Gedanken zu “Steuervergünstigung auf regionale BIO-Produkte

    1. Patrick H.

      Ist in der Tat grenzwertig – aber der Konsument ist kann ja den Markt auch regeln… 😉
      Und ich meine natürlich regionale Bioprodukte – die Erdbeeren waren sicher aus dem Ausland…

      Gefällt 1 Person

  1. Ich halte deine Meinung für richtig, nicht mit einer zusätzlichen Steuererhöhung das Problem anzugehen. Ich sehe noch nicht ganz den Hintergrund des Ganzen, denn die EU fördert ja auch mit finanziellen Zuwendungen die Überproduktion. Jede Subvention oder neue Steuer verfehlt ihr Ziel generell, das ist die Erfahrung der Agrarpolitik der 60er. 70er und 80er Jahre im letzten Jahrhundert. Sinnvoller wäre es erst einmal alle Subventionen und Steuern abzuschaffen, dann nur noch „Strafgelder“ erheben, die zum Beispiel eine Überproduktion wirtschaftlich ausschließen. So wohl der Käufer als auch der Produzent muss erkennen, was er mit seinem Tun und Handeln fördern kann und will.

    Gefällt 2 Personen

  2. elisabethsgeschichte

    Als ich in den Nachrichten hörte, daß sich der Staat durch diese Aktion noch mehr Steuern in den Schlund schieben lassen will, überkam mich echt Wut! Werden wir von diesen „am grünen Tisch Sitzenden“ für total blöd gehalten?
    Es kommt wieder nicht dem Richtigen zugute! Ziel sollte sein, es dem Bauern zu ermöglichen, das Vieh artgerecht zu halten und nebenbei eben nicht die Umwelt, sprich Böden, zu überdüngen etc. Dafür bezahle ich gerne mehr!
    Die Großproduzenten sollten nicht in dem Maße subventioniert werden und zu immer größeren Produktmengen animiert werden. Kann sich noch jemand erinnern, als die Milch hektoliterweise in die Gullies geschüttet wurde? Schweinerei pur ist das! Dafür leiden die Tiere, in diesem Fall Hochleistungskühe, deren Euter zum Platzen gespannt fast am Boden hängen, eingepfercht und angekettet im Melkstand, dürfen im Leben keine Wiese sehen und krepieren irgendwann achtlos in einem Schlachthof, nachdem es hunderte Kilometer durch die Lande gekarrt wurde!
    Deshalb finde ich Patrick’s Lösungsansatz echt prima! Dieses Tier-Elend muß man abschaffen und nicht verarschenderweise die Mehrwehrtsteuer erhöhen.
    Super, Patrick, magst nicht mal in Berlin anklopfen und denen deinen Vorschlag unterbreiten?

    Liebe Grüße
    Elisabeth

    Gefällt 1 Person

      1. elisabethsgeschichte

        Da hast du Recht, das teilen wir, vielleicht kommt’s mal ganz nach oben! Zu jemandem, der weiter, als bis zum nächsten Euro denkt😊
        Lieber Gruß
        Elisabeth

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  3. umweltschädigung sollte „bestraft“ und nachhaltigkeit muss „belohnt“ werden.
    alle umweltschädigende produkte sollten, gemäss ihrem ökologischen fussabdruck, mit einer art „ökosteuer“ oder „strafzoll“ belegt werden. fleisch aus der massentierhaltung genauso wie obst und gemüse vom anderen ende der welt, oder biokartoffeln aus ägypten. und logisch müssen die subventionen für solche produkte beendet werden. die massentierhaltung muss enden und ignorante verbraucher müssen „gelenkt“ werden.
    diese zusätzlichen steuereinnahmen sollten dann für den umweltschutz verwendet werden.

    Gefällt 2 Personen

    1. Patrick H.

      Da gebe ich Dir gerne recht. Allerdings würde das Geld spätestens beim letzten Punkt versickern 😦
      Indirekter Umweltschutz durch steuerliche Begünstigung von regionalen Bioprodukten wäre ein direkter Weg.
      Aber letztlich ist es wichtig, dass überhaupt etwas passiert!
      Ich danke Dir für Dein Feedback!

      Gefällt 1 Person

  4. Pingback: Lass uns den Bauern nicht opfern, sondern uns vergiften. – isso.blog

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