Die Gefahr des Fremden?

Es klopft und vor der Tür steht ein Fremder…

Andere Sprache, andere Sitten und gehüllt in ferne Gewänder.
Er bittet um Hilfe und lächelt mich an.

Der Dumme sagt:
“Er will mich ausnutzen,
mit meinem Geld sich fein rausputzen.
Seine Sitten und Gebräuche – seh’n für mich aus wie Geheuchel.
Der kommt doch nur, folgend des Wohlstands-Spur.”

An der Tür steht ein Fremder – Nein, er ist kein Blender!

Hat Gefühle, hat Familie,
und hat wie ich Angst,
vor den Dieben und den Schergen,
die kommen bei Nacht.

Hat Angst vor der Dunklen Baunen Macht.

Er braucht kein neues Gewand.
Ich schaue ihn an und reiche die Hand.

Allein soziale Nähe drückt ihn nicht an die Wand.

PS: Eine neue Jacke macht noch lange keinen Nachbarn. Ich wünsche mir eine soziale und berufliche Integration der Flüchtlinge in jedem Dorf. Ghettos sind keine Lösung.

Advertisements

2 Gedanken zu “Die Gefahr des Fremden?

    1. Patrick

      Genau, und sein Gewissen beruhigen, indem man seinen Altkleidersack den Flüchtlingen spendet ist irgendwie eine ganz billige Nummer.

      Wobei die „Neue Jacke“ bewusst zweibildlich gemeint war und auch „in neue Konventionen und Gewänder drängen“ aussagen sollte.

      Das gehört nämlich auch dazu. Dass unsere neuen unsere Sitten und Gebräuche akzeptieren und achten und wir anders herum auch.
      Integration heißt nicht Missionierung, aber das sollte eigentlich mittlerweile bei allen angekommen sein 😉

      Gefällt mir

Was meinst Du zu diesem Beitrag?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s